{"id":438,"date":"2012-09-24T10:40:35","date_gmt":"2012-09-24T08:40:35","guid":{"rendered":"http:\/\/cms.lag-ea-nrw.de\/?p=438"},"modified":"2012-10-22T11:09:31","modified_gmt":"2012-10-22T09:09:31","slug":"pressemitteilung-2012-09-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lag-ea-nrw.de\/?p=438","title":{"rendered":"Pressemitteilung 2012-09-24"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pressemitteilung<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>21.09.2012<\/p>\n<p>Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Erzieherinnenausbildung veranstaltete am 20. September 2012 im K\u00e4the-Kollwitz-Berufskolleg in Hagen ihre j\u00e4hrliche Fachtagung und Mitgliederversammlung. Gekommen waren \u00fcber 60 Vertreterinnen und Vertreter aus den Mitgliedsschulen in ganz NRW.<br \/>\nInhaltlicher Schwerpunkt der Tagung war die Praxisintegrierte Form der Erzieherinnenausbildung. Dazu hielt Hartmut Feldwisch, Schulleiter vom LVR-Berufskolleg in D\u00fcsseldorf das Er\u00f6ffnungsreferat. Seit vielen Jahren vermittelt der Bildungsgang an der dortigen Fachschule des Sozialwesens, Fachrichtung Sozialp\u00e4dagogik, eine praxisintegrierte Form\u00a0 der beruflichen Weiterbildung mit dem Abschluss: Staatlich anerkannte Erzieherin, Staatlich anerkannter Erzieher. Anders als in der\u00a0 herk\u00f6mmlichen schulischen Form der ErzieherInnenausbildung haben die Studierenden dort Arbeitsvertr\u00e4ge mit den Arbeits- bzw. Ausbildungsstellen und sind nur ca. 2 Tage in der Woche bzw. ab und zu blockweise in der Schule. Diese Organisation des Bildungsgangs, so Herr Feldwisch, erm\u00f6glicht eine neue Art, Unterricht interessant zu gestalten und zieht vor allem auch Leute mit Vorerfahrungen an, die in den Erzieherberuf wechseln wollen und diesen gr\u00f6\u00dferen Anteil von praktischen Ausbildungsanteilen besonders sch\u00e4tzen. Er zeigte sich \u00fcberzeugt von der Qualit\u00e4t der Praxisintegrierten ErzieherInnenausbildung und sprach seine Hoffnung aus, dass diese in Zukunft in allen Fachschulen f\u00fcr Sozialp\u00e4dagogik umgesetzt werde.<br \/>\nVor dem Hintergrund des sich versch\u00e4rfenden Fachkr\u00e4ftemangels vor allem im Zusammenhang mit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz f\u00fcr U3 Kinder, hat auch die Landesregierung in ihrer Koalitionsvereinbarung in Aussicht gestellt, die praxisintegrierte Ausbildung in den Blick zu nehmen.<br \/>\nSie k\u00f6nnte sich eignen, weitere Personengruppen f\u00fcr die ErzieherInnenausbildung zu gewinnen und hat den Vorteil, Arbeitsvertr\u00e4ge f\u00fcr die angehenden ErzieherInnen mit einem noch auszuhandelnden Gehalt anzubieten &#8211; so jedenfalls geht Baden W\u00fcrttemberg als Vorbild in dieser Sache voran und beabsichtigt eine Ausbildungsverg\u00fctung zwischen 705 und 755 Euro aufsteigend zu zahlen.<br \/>\nIn der Mitgliederversammlung der LAG wurden in einer engagierten Diskussion Vorteile von und Bedenken gegen eine solche praxisintegrierte ErzieherInnenausbildung diskutiert.<br \/>\nResultat war &#8211; vor allem auch im Vergleich zu anderen M\u00f6glichkeiten, dem Problem des Fachkr\u00e4ftemangels entgegen zu treten &#8211; die deutliche Bef\u00fcrwortung einer solchen dreij\u00e4hrigen Ausbildungsform. Eine qualifizierte Ausbildung bleibt unabdingbar, zumal die gerade bundesweit neu erstellten Rahmenvereinbarungen die ErzieherInnenausbildung auf das Qualifikationsniveau 6\u00a0 anheben.<br \/>\nEinige wichtige Aspekte jedoch, so das abschlie\u00dfende Resumee, sollten noch grundlegend geregelt werden.\u00a0 Die LAG m\u00f6chte z.B. weiterhin an dem Anspruch festhalten, dass die ErzieherInnenausbildung einen Einblick in alle wichtigen Arbeitsfelder der ErzieherInnen erm\u00f6glicht und auf jeden Fall gew\u00e4hrleistet sehen, dass die Vertr\u00e4ge zwischen angehenden ErzieherInnen\u00a0 und Tr\u00e4gern tariflich geregelt sind. Und das Wichtigste: die Qualit\u00e4t der Arbeit in den Einrichtungen muss gesichert sein. Die Anzahl der ausgebildeten Fachkr\u00e4fte in den Gruppen darf durch dieses Modell nicht reduziert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung 21.09.2012 Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Erzieherinnenausbildung veranstaltete am 20. 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